Geschichte

Die Südböhmische Kammerphilharmonie wurde 1981 ursprünglich unter dem Namen Südböhmisches Staatsorchester gegründet. Derzeit hat sie 37 Mitglieder und ist die einzige professionelle Philharmonie in der Südböhmischen Region.

Der Dirigent Jaroslav Vodňanský erwarb sich Verdiente um die Entstehung des Orchesters. Er wirkte bis Ende der 80er Jahre als Chefdirigent an der Spitze des Orchesters. Eine wichtige Etappe für ein qualitatives und professionelles Wachstum erlebte der Klangkörper in der Folgezeit unter der künstlerischen Leitung des Chefdirigenten Ondřej Kukal und Dirigenten Břetislav Novotný. Das künstlerische Profil des Orchesters gedieh weiterhin unter den Chefdirigenten Jaroslav Krček und Stanislav Vavřínek. Seit der Saison 2008-09 bekleidet Jan Talich die Funktion des Musikleiters. Mit der Südböhmischen Kammerphilharmonie arbeiten namhafte Gastdirigenten und einheimische und weltweit führende Solisten zusammen. Die Philharmoniker konzertieren auf der nationalen und internationalen Bühne (München, Wien, Salzburg, Zürich, Bern, Barcelona) und sie nehmen an Musikfestivals teil (Prager Frühling, Janáček-Mai, Talichs Beroun Festival, das Internationale Musikfest zu Ehren Ema Destinnovás, das Internationale Musikfestival Český Krumlov, Festivals in Frankreich, Deutschland, Österreich, Italien, in der Schweiz, in Belgien und Spanien). Sie arbeiten mit der Medienbranche zusammen, sie sind in Verbindung mit dem Rundfunk und sie spielen CDs ein. Ausländische Kritiker loben vornehmlich einen den vollen und farbigen Klang des Orchesters, sein Einfühlungsvermögen und seine Gestaltungsfähigkeit.

Repertoire

Das Repertoire des Orchesters besteht vor allem aus der Interpretation der Musik des Klassizismus. Die Dramaturgie ist aber ansonsten bunt gemischt und das Repertoire umfasst Musik vom Barock bis zur Gegenwart. Immer öfter nimmt die Philharmonie umfangreiche Symphonie- und Vokal-Instrumentalwerke in ihre Konzertpläne auf.


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